Thüringer Schiefergebirge

Bevor es noch mehr Herbst- und Winterbilder aus Leipzig und eine Nachlese des Sommers gibt, möchte ich euch erst mal in den Thüringer Wald entführen. da der Besuch nicht als Phototour geplant war, war ich nur mit zwei kurzen Festbrennweiten unterwegs, ein paar schöne Bilder möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten.

Winter in Leipzig I

Mein neues Zuhause ist der Stadtteil Marienbrunn. eine kleine Siedlung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, die zwischen Plattenbauten auf der einen Seite und großen Parks auf der andren Seite liegt. Hier als erster Vorgeschmack ein paar Winterbilder der letzten Tage. Gibt bald mehr: Freut euch auf eine bunte Mischung von aktuellen Winterbildern und sommerlichen / herbstlichen Reisebildern.

Hofbesitzer

Nach langem technischen Kampf mit meiner Webseite hier ein paar Bilder aus dem Sommer. Viel Spaß und freut euch auf mehr!

Dieser Hof ist mir im letzten Jahr zu einer Art zweiter Heimat geworden: eine junge Familie, die ich gut kenne will den weiter ausbauen und beleben. Dieser Ort und seine Umgebung werden in Zukunft öfter Motiv meiner Beiträge sein.

Vor dem Fenster

Ich wohne am Rande der schönen Stadt Leipzig, aber definitiv noch recht städtisch. Trotzdem habe ich den ein oder anderen tierischen Gast regelmäßig vor dem Fenster. Heute ein paar Eindrücke, über welche Gäste ich mich letzte Woche sehr gefreut habe:

Auch in der Stadt lohnt sich der Blick aus dem Fenster, im Park in die Bäume und so weiter. Natur lässt sich nicht nur in den Wäldern und Feldern finden. Haltet die Augen offen!

Weinregion im Dezember

Nur eine halbe Stunde mit der S-Bahn von Leipzig entfernt – und noch im Radius des Semestertickets – liegt das Weinanbaugebiet an Saale und Unstrut. Zwischen Fluss, Weinberg, Burgen und Klöstern ein willkommenes Wandergebiet, auch im Winter. Der lokale Winzer-Glühwein ist auch nicht zu verachten, wir haben ihn extra für euch getestet!

Herbstausflug in den Teutoburger Wald

Ende Oktober habe ich einen Halbtagesausflug in die nördlichen Ausläufer des Teutoburger Waldes gemacht. hier ein paar Eindrücke:

Ich bin im Moment sehr beschäftigt mit der Uni und dem ein oder anderen Ehrenamt, daher sehr mir nach, dass es nur selten Bilder gibt: eine solche Wandertour zu genießen ist mir im Moment wichtiger, als sie zu photographieren.

Ein Segelschiff für zwischendurch

10. Oktober früher Nachmittag auf der Ostsee zwischen Sonderburg und Eckernförde: Temperaturen um 10 Grad, westlicher Wind um 6 Windstärken, Böen 7. Durchzug einer Kaltfront mit etwa einer Stunde heftigem Niederschlag. Die Gruppe hat sich unter Deck verzogen, zu viert halten wir gut eingepackt und mit Tee und Kaffee versorgt Wache. Dann reißt der Himmel auf. Vor uns noch tiefschwarz, hinter uns strahlend blau mit einem Regenbogen. Und klar ist: Das war es wert, Regen, Kälte und starkem Wind zu trotzen.

Und klar ist außerdem: Dieses Gefühl jungen Menschen zu vermitteln. ist eine Freude für alle Beteiligten. Ohne Treibstoff zu verbrauchen und CO2 zu emittieren zu reisen, historisches Handwerk aufleben zu lassen. Diese Fertigkeiten sind es wert, erhalten und gepflegt zu werden.

Wieder habe ich eine tolle Woche auf der Zuversicht, der alten Dame aus Nyborg verbracht, einem über 100 Jahre alten Marstal-Schoner. Mehr davon lest ihr bald auf der Webseite unseres Projekts im Bericht einer Teilnehmerin.

Darßer Ort – Urwald und Leuchtturm

Eine weitere Radtour führte uns zum Leuchtturm Darßer Ort an der West-Spitze des Darßes. An dieser Engstelle zwischen Deutschland und Dänemark müssen alle Schiff vorbei, die in die Ostsee wollen.

Das Gebiet wird geprägt durch den Darßer Urwald, einen Dünenwald, der über die Jahrtausende auf den von Sand, Wind und Wasser geformten Nehrungshaken entstand. Da dieser Nehrungshaken immer wieder Wellen im Boden bildet, wechseln sich tief liegende Sumpfflächen mit trockenen Kiefern- und Buchenwäldern auf engem Raum ab. Der Leuchtturm, den wir hier sehen, wird in spätestens 50 Jahren nicht mehr existieren: Die westliche Anströmung der Halbinsel wird nach und nach den Weststrand so weit wegfressen, dass der Leuchtturm zurückgebaut werden muss. Ein neues Leuchtfeuer wird zur Sicherung der Landspitze gebaut werden.

Auf dem Rückweg trafen wir noch auf dieses Fahrzeug: Das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers Theo Fischer. Über die Seenotrettung in Deutschland habe ich schon ein paar mal geschrieben. Sie wird ausschließlich durch Spenden finanziert! Schaut hier mal auf die Seite der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger!

Unwetter

Ein paar Eindrücke eines anderen Tages auf Zingst. Im Laufe des Abends zog eine beachtliche Schauerlinie über uns hinweg.

Schon auf den Bildern am Nachmittag ist die Labilität der Luftschichtung gut zu erkennen: die vertikale Struktur und Ausdehnung der Wolken deutet auf aufsteigende Luftmassen hin. Am frühen Abend kippt diese Lage dann: die Energie der Aufwärtsbewegung formt eine „Schauerlinie“ oder „Wallcloud“. Für so eine große Struktur aus Schauer bzw. Gewitterwolken ist eine ausreichende Labilität in der Schichtung nötig, also warme Luft, die unter Kälterer liegt und aufsteigen will, sowie die richtigen Windverhältnisse, insbesondere eine kräftige Windscherung, d.h. Windrichtungs bzw. Geschwindigkeitsdifferenz in verschiedenen Höhen innerhalb der Wolke. Nur durch Scherung werden der Aufwind und der Abwind durch die fallenden Tropfen stark genug räumlich getrennt, um solche Strukturen zu formen, die für extreme Unwetter sorgen können. In unserem Fall blieb es bei etwas Regen.

Unser Messplatz diente verschiedenen Messreihen: Die Grenzschicht der Atmosphäre, also der unterste Teil der Troposphäre, ist geprägt durch Reibung und Energieaustausch mit dem Boden. Diese Effekte zu messen war Ziel des Mess-Praktikums. So hat beispielsweise der große Windmast eine vertikale Veränderung der Windgeschwindigkeit ermittelt. Der Wind nimmt nämlich in Bodennähe drastisch ab. Mit einer zweiten Windmessung mit Hilfe von Ultraschall wurde die Turbulenz des Windes vermessen. Auch Sonnen-Einstrahlung und Wärmeabstrahlung des Bodens wurden ermittelt.