Hofbesitzer

Nach langem technischen Kampf mit meiner Webseite hier ein paar Bilder aus dem Sommer. Viel Spaß und freut euch auf mehr!

Dieser Hof ist mir im letzten Jahr zu einer Art zweiter Heimat geworden: eine junge Familie, die ich gut kenne will den weiter ausbauen und beleben. Dieser Ort und seine Umgebung werden in Zukunft öfter Motiv meiner Beiträge sein.

Pramort – Naturschutzgebiet auf Zingst

Ich melde mich mal wieder zurück: Ein Uni-Praktikum auf Zingst gab neben der fachlichen Arbeit, zu der es auch noch Bilder geben wird, die Chance, die Boddenlandschaft ausführlich zu besuchen. Ein paar Eindrücke vom Pramort habe ich hier:

Sehr erschreckt hat mich der Zustand der Dünenwälder, die zum Teil großflächig abgestorben waren. Die genaue Ursache dafür ist mir aber nicht bekannt. Als Photograph sehr genossen habe ich, dass die Schwalben sich ausgerechnet die Beobachtungshütten zum Nistplatz auserkoren haben. Das hat tolle Aufnahmen ermöglicht.

An der Parthe

Ein kleiner Spaziergang durch meinen Stadtteil in Leipzig:

Fünf Fußminuten von meiner Wohnung entfernt beginnt die wilde Natur: Die Flußauen der Parthe führen von meinem Viertel am Stadtrand bis in die Innenstadt.

 

 

Nicht künstlich als Erholungsgebiet geschaffen, sondern selbst so gewachsen birgt der Fluß Heimat für viele Tiere.#

Zwischen Auen und Feldern kreist er majestätisch: der Rote Milan, ein vom Aussterben bedrohter Raubvogel.

Besuch

Das hatte ich nicht mals auf dem Koppelsberg: Vom Schreibtischstuhl aus Raubvögel photographieren:

Mein heutiger Gast war ein Sperber:

Scharfe Augen mustern mich.

Der kleine, in ganz Europa vorkommende Greifvogel bevorzugt Nadelwälder und Feldgehölz als Brutstätte, zur Jagd auf Kleinvögel  dienen ihm aber auch offenere Landschaften. Da er aber nur kurze Jagdflüge schafft, benötigt er Deckung zum Überraschungsangriff.

Fürs Photo wird sich noch mal in bessere Position begeben.

Fertig zum Absprung?

Ein paar der Aufnahmen seht ihr in nächsten Tagen noch mal: Dann werde ich euch meine Erfahrungen mit Darktable berichten.

 

Der Wald der Eichhörnchen.

Schon früh hör ich sie schimpfen. Mit dem Gesicht im Schlamm knie ich neben dem Krokus. Neben mir: „Juck juck juck!“ Rasen die Eichhörnchen schimpfend auf und ab. Letzte Bucheckern und Eicheln fliegen.

Die Frühblüher kriechen aus dem Boden.
Die Frühblüher kriechen aus dem Boden.

 

Noch lässt ihnen der Wald genug Licht.

Aber bis ich sie aufs Bild bekomme, dauert es etwas. Die beiden jagen sich mit Geschrei durch die Wipfel. Erst als sie auf mich aufmerksam werden, vergessen sie ihr Spiel.

 

Kuckuck! Wer ist denn da?
Kuckuck! Wer ist denn da?

 

Neugierig beäugen die Eichhörnchen jeden "Gast" in Ihrem Wald
Neugierig beäugen die Eichhörnchen jeden „Gast“ in ihrem Wald

 

Herr Buntspecht auf dem Ausguck ist auch etwas mistrauisch.
Herr Buntspecht auf dem Ausguck ist auch etwas misstrauisch.

 

Oder betrachtet er auch nur diesen Sonnenuntergang?
Oder betrachtet er auch nur diesen Sonnenuntergang?

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Sonne garniert mit etwas Regen. Vom trockenen Standort aus toll anzusehen.


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„Die Lappen hoch wir wollen sailen“

Dies und noch mehr sangen wir letztes Wochenende. Ich verbrachte das ganze Wochenende an der Förde, voller Vorfreude auf den Sommer, in dem mich mehrere Törns auf dem Großsegler erwarten, zum Beispiel auf diesem hier:

TS-Zuversicht (1 von 4)

Im letzten Sommer habe ich noch geschrieben, ich würde gerne mal mitsegeln, wenn die Zuversicht mit Jugendlichen in See sticht. Diesen Sommer ist es so weit. Vier Tag haben wir uns gemeinsam darauf vorbereitet, die Gruppen, die kommen, zu Begleiten und Inhalte zu Vermitteln.

Auch ein paar Ostseeeindrücke ließen sich sammeln:

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Hinten im Nebel verschwindet Falckenstein.

Auf diesem Bild sind zwei Wasserfahrzeug versteckt. findet ihr sie?
Auf diesem Bild sind zwei Wasserfahrzeuge versteckt. findet ihr sie?

 

Da hab ich mal versucht, sie sichtbar zu machen.
Da hab ich mal versucht, sie sichtbar zu machen.

 

Für den Landbewohner gespenstisches Legendenmotiv, für den Segler handfeste Gefahr. Nebel.
Für den Landbewohner gespenstisches Geschichtenmotiv, für den Segler handfeste Gefahr: Nebel.

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Ich habe mal versucht, euch deutlich zu machen, wie tückisch dieser Nebel auf dicht befahrenen Gewässern sein kann.

 

 

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Der Nebel lichtet sich. Da liegt Laboe.

 

Aber er mindert meine Lust auf die Seefahrt nicht sehr.

 

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Schattenspiel erzählt vom bewegten Geschehen am Himmel.

Raben nutzen die kurzen schönen Stunden zum Bad.
Raben nutzen die kurzen schönen Stunden zum Bad.

 

Wenden wir den Blick mal nach oben.
Wenden wir den Blick mal nach oben.

Immer wieder faszinierend, was sich am Himmel abspielt.
Immer wieder faszinierend, was sich am Himmel abspielt.

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Immer wieder beeindruckt mich das Wolkenspiel. Was läuft da oben ab, während mir ein bisschen Wind durch die Haare geht? Was ist da alles, unsichtbares an Kräften und Gesetzen im Spiel?

Diese Fragen unter anderem waren es, die mich auf mein Wunschstudienfach Meteorologie brachten. Jetzt stehen Unibesichtigungen und Recherchen an.

Aber zurück zum Ursprungsthema. Das Verhalten des Menschen hat gewaltigen Einfluss auf Umwelt und Klima. Und dafür das Bewusstsein zu schaffen, dass Gottes Schöpfung um einen herum schützenswert ist, und wir mit Ressourcen und Schadstoffausstoß rücksichtsvoll umgehen müssen, ist die Aufgabe für die wir im Sommer segeln gehen. „Klimasail“ heißt das Projekt, zu dem wir unter braunen und weißen Tüchern aufbrechen werden.

 

"Volle Kraft voraus für den Klimaschutz" heißt es, wenn die Zuversicht wieder zum Klimasail aufbricht. am liebsten natürlich ohne den Motor zu nutzen.
„Klar zur Wende“  ist das Motto, wenn die Zuversicht wieder zum Klimasail aufbricht. am liebsten natürlich ohne den Motor zu nutzen.

 

 

Frühling dringt in den Norden

„Frühling dringt in den Norden:“ Was das Fahrtenlied über Schweden und Norwegen erzählt (manche ordnen es auch den Weiten Kanadas zu) , beginnt in Schleswig Holstein auch gerade:

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„…Berg und Tal sind ein Blütenmeer geworden.“

Na ja, noch nicht ganz.

"Letztes Eis treibt auf dem Fluss."
„Letztes Eis treibt auf dem Fluss.“

als morgendlicher Hauch von Reif.

 

"Vogelwerben bietet dar / Die Geburt wie jedes Jahr.!
„Vogelwerben bietet dar / Die Geburt wie jedes Jahr.“

 

Der Grünfink über mir singt schon fleißig.

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20160309_1536Auch Meise, Graugans Haubentaucher und Buntspecht sind schon wieder zu Gange. Zu so frühem und kaltem Morgen sind sie wacher und schneller als ich.

"Elche steh’n in hellem Grün im Frühling hoch im Norden."
„Elche steh’n
in hellem Grün
im Frühling hoch im Norden.“

Na ja, die Elche werden wohl in meinem Traum bleiben müssen. Dennoch (der gerade deshalb) geistert mir dies Lied neben anderen öfters durch den Kopf. Ich träume von Norwegen. Diesen Sommer wirds vermutlich endlich klappen. ich freue mich jeden Tag auf Fjorde und Fjell.