Es wettert

Zu einem richtigen Sommergewitter reichte es nicht, aber etwas Wetterleuchten über dem Messegelände habe ich dennoch für euch:

Woher kommt ein Gewitter? Durch Reibung und Ladungstrennung entsteht elektrische Aufladung. Dafür sind aber sehr hohe vertikale Geschwindigkeiten in der Luftbewegung nötig.

In diesem Falle sorgt dafür vor allem die labile Schichtung der Luft: Luft sortiert sich nach Gewicht, genau so wie Flüssigkeiten. Ölblasen auf dem Wasser z.B.

Wenn sich jetzt aber durch Sonneneinstrahlung beispielsweise die unteren Schichten erwärmen und ausdehnen, werden sie leichter. Und wenn ihr euch erinnert, was passiert, wenn man im Wasser z.B. einen luftgefülten Ball nach unten drückt und dieser dann aus der Hand rutscht, genau das geschieht in der Luft: die erwärmte Luft findet einen Weg nach oben und nutzt diesen auch sofort.  Genau das ist die Grundlage der oft sehr lokalen und starken Wärmegewitter im Sommer.

Diesmal hats aber nur zu etwas Wetterleuchten gereicht.

Bremen analog und quadratisch

Ich hatte das Glück in Bremen erste Gehversuche im Mittelformat machen zu dürfen, und daher nun ein paar Ergebnisse:

Leider lässt der Scanner etwas zu wünschen übrig, daher nicht ganz die optimale Qualität, die sich mit Mittelformat erzielen lässt.

Aufgenommen mit einer Rollei 6000, 60mm Objektiv auf Ilford hp5 , Abzüge auf Agfa Baryt-Papier, wie immer vom Abzug gescannt.

 

 

 

„Alex“ bekannt aus der Beckswerbung. mit grünem Rumpf und grünen Segeln

Hier nun eine alte Verfremdungstechnik: am Schluss der Entwicklung wurde der Abzug vom linken Rand aus noch einmal mit einer Taschenlampe beleuchtet. Sehr deutlich ist der Effekt am Bild-Rahmen zu erkennen: Alles, worauf Licht fällt, wird dunkel. Da aber von der vorherigen Entwicklung, bei der nicht wie sonst üblich die Flüssigkeit in Bewegung gehalten wurde, die Chemie bereits unterschiedlich „Verbraucht“ war, entstanden die hellen, geisterhaften Kanten.

 

Pseudosolarisation im linken Bildbereich

 

 

Kampf dem Herztod

In Jedem Erste Hilfe-Kurs kommt es als Beispiel vor: Patient mit Atemnot, greift sich an den Brustkorb schmerzen,  die in den linken Arm ausstrahlen, das Musterbeispiel eines Herzinfarktes. Ein häufiges Krankheitsbild, das schnelles reagieren voraussetzt.

 

Hermoine vom Rescue Blog und Paul von Alltag im Rettungsdienst  und der Krangewagefahrer riefen zu einer Blogparade unter dem Stichwort „Kampf dem Herztod“ auf.

Ziel ist es, das Thema des Herzinfarktes etwas zurück ins Bewusstsein zu rücken. Ich habe im Privaten wie im Einsatz  damit noch nicht wirklich zu tun gehabt.

 

Da ich euch aber hier nur belehrend volltexten könnte, überlasse ich es den erfahreneren Rettungsdienstlern euch auf unterhaltsame Weise zu berichten.

Nur eins noch: Ich habe in der letzten Zeit verschiedenen Gruppen Erste Hilfe beigebracht. Nie habe ich so eine gute Reanimation (Wiederbelebung) gesehen, wie bei den Fünftklässlern eines lokalen Gymnasiums, für die eine Erwachsenenpuppe ein wahrer Riese ist. Ebenso bei der stabilen Seitenlage: Spielend haben die ihren 2m großen Lehrer  auf die Seite manövriert.

Was ich damit sagen möchte: Traut euch, lernt Erste Hilfe, es ist wirklich kinderleicht, und das einzige, was ihr falsch machen könnt, ist nichts zu tun!

 

Rettungsgasse 2

Als Sanitäter kann ich mich nicht oft genug über Erste Hilfe und alles was damit zusammenhängt reden hören, daher mal wieder ein Link zum leidigen Thema Rettungsgasse:

(Video von der Motoradstaffel Sachsen-Anhalt)

Liebe Leute!

Die meisten Einsatzfahrzeuge sind etwas größer als ein Motorrad. Wie sollten da beispielsweise ein Krankenwagen oder gar ein schwerer LKW der Feuerwehr durchkommen? Bis der Einsatz-Teleporter erfunden wird, müsst ihr uns noch Platz machen. Es ist gar nicht so schwer: die ganz linke Spur fährt nach links, bis es nicht mehr weiter geht ( Ja,  auch auf den Grünstreifen) alle anderen nach Rechts bis zum grün. (Auch den Standstreifen nutzen) . Ihr spart damit den Einsatzkräften viel Zeit und rettet damit im Zweifel Leben! Hoffe, die Perspektive der Retter hilft hier ein bisschen, das Thema zu verbreiten.