Es wettert

Zu einem richtigen Sommergewitter reichte es nicht, aber etwas Wetterleuchten über dem Messegelände habe ich dennoch für euch:

Woher kommt ein Gewitter? Durch Reibung und Ladungstrennung entsteht elektrische Aufladung. Dafür sind aber sehr hohe vertikale Geschwindigkeiten in der Luftbewegung nötig.

In diesem Falle sorgt dafür vor allem die labile Schichtung der Luft: Luft sortiert sich nach Gewicht, genau so wie Flüssigkeiten. Ölblasen auf dem Wasser z.B.

Wenn sich jetzt aber durch Sonneneinstrahlung beispielsweise die unteren Schichten erwärmen und ausdehnen, werden sie leichter. Und wenn ihr euch erinnert, was passiert, wenn man im Wasser z.B. einen luftgefülten Ball nach unten drückt und dieser dann aus der Hand rutscht, genau das geschieht in der Luft: die erwärmte Luft findet einen Weg nach oben und nutzt diesen auch sofort.  Genau das ist die Grundlage der oft sehr lokalen und starken Wärmegewitter im Sommer.

Diesmal hats aber nur zu etwas Wetterleuchten gereicht.

„Wolkenfetzen flattern umher in mattem Streit“

Auch wenn der Plan, ein Photoprojekt zu Schuberts „Winterreise“ zu gestalten aufgrund von Frostmangel auf Eis liegt, zum Lied „Stürmischer Morgen“ hätte ich schon Bilder:

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Auch wenns eher ein stürmischer Nachmittag war… Aber nicht weitersagen!

Die Bilder entstanden heute Nachmittag, als der Sturm ums Haus pfiff. Laut Dwd lag bei uns die Windstärke zwischen 8 und 11 beaufort. Das sind zwischen 75 und 115 Kilometer pro Stunde.

Die Bilder entstanden alle mit ND-Filter. Dadurch wurden selbst bei Sonne im Gegenlicht Zeiten von bis zu 30 Sekunden möglich.