Taizé – Kirche und Kapelle

Zum Schluss noch ein Bild vom Anfang: Diese Kirche gehörte zum Anfang des Klosters Taizé:

Klein-Dorf-Kirche-außen

 

Es ist die alte Dorfkirche des eigentlichen Dorfes. Ein kleiner, dunkler Raum. Heute ebenfalls ein Ort der Stille.

 

Ganz zum Schluss noch mein Lieblingsplatz:

Die Kapelle an der Quelle.

Klein-Waldkappelle(Abwedeln)

 

 

Wenn ihr hier genau auf den oberen rechten Teil achtet, der ist etwas merkwürdig, zwei mal nebeneinander belichtet. Das kommt daher, dass ich nachbelichten musste. Das heißt, ich habe den Bereich noch länger als den Rest des Bildes aufs Photopapier projiziert. Damit das keine unschönen Kanten gibt muss ich das Papier, das ich zum Abschatten darüber halte die ganze Zeit bewegen. Dabei habe ich leider das Photopapier etwas verschoben. Dies sieht man dann an den Ästen.

Taizé – an der Quelle

Endlich komme ich mal wieder zum scannen. Diesmal sind die Bilder auf anderem Papier belichtet worden.

Bei den bisherigen Posts habe ich auf Ilford Multigrade matt gearbeitet,

Jetzt auf festgraduiertem Work-Papier (Hochglanz).

Wenn ihr zum technischen Ablauf noch weitere Fragen habt, dann schreibts in die Kommentare.

vielleicht gibt’s bald auch noch einen Post über die Dunkelkammer.

 

Die Quelle ist ein Ort der Stille. Hier kann man in Stille spazieren und nachdenken. Auch lesen oder schreiben. Dort zu spazieren, oder zu sitzen, ist etwas ganz anderes als die Stille in der Kirche.

Es fällt einem viel leichter, zu schweigen und zu denken. Umgeben von der Schöpfung wirkt die Stille nicht so bedrückend, wie in der Krypta beispielsweise.

Klein-Spinnennetz

Klein-Treppe1

Klein-Weg1

Klein-Wasserfall-Quelle

 

 

Nächsten Sonntag gibt’s dann noch die kleine Dorfkirche, mit der alles anfing und die Kapelle an der Quelle.

Taizé-Bilder 2: Quelle und Kirche

So, endlich habe ich weitere Taizé-Bilder für euch. Heute noch ein Schattenspiel aus den Baracken und eine Aufnahme der Kirche. Außerdem möchte ich euch die Quelle zeigen, einen Ort der Stille. Davon wird es später noch mehr Bilder geben, ich arbeite mich gerade chronologisch durch die Negative.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss möchte ich euch einladen mitzukommen: Neben diesem Wundervollen alten Haus führt ein Weg zu einer Brücke, unter der eine TGV-Strecke verläuft. Seid ihr dabei?

 

 

Zum Technischen: bis auf das Bild von der Quelle, das wie die Bilder im letzten Post auf Ilford Delta 100 Photographiert wurde, habe ich einen Ilford Delta 100 verwendet, den ich auf 400 gepusht habe. Das heißt, ich habe auf dem ISO 100 Film die Aufnahmen so belichtet, wie es bei ISO 400 richtig wäre. Danach habe ich den Film länger als sonst entwickelt, um ihm dann auch die Empfindlichkeit eines 400er Filmes zu geben. Dabei wird leider die Körnung stärker. Deutlich sieht man das auf dem Bild, das in der Kirche entstand, wobei auch dieser Effekt durch meinen Scanner stark verstärkt wurde.

 

Frisch von der Leine – Erste Taizé-Bilder

So. Direkt aus der Trocknung in den Scanner. Erste Vergrößerungen aus Taizé.

Ich habe auf Ilford Delta 100 Photographiert. Das Ganze mit Rodinal 1+50 entwickelt. Die Abzüge sind auf Ilford multigrade mit Tetenal Eukobrom entstanden.

 

Heute erstmal ein paar Aufnahmen vom äußeren Gelände. Ungefähr der erste Eindruck, den Ich gewann.Tor1klein

 

Taizé ist ein kleiner Ort in Frankreich.vor fast 75 Jahren kam Roger Schütz als Junger Mann hierher. Um ihn versammelten sich religiös motivierte Menschen. So gründeten diese Männer eine Bruderschaft, ähnlich einem Klosterorden. Diese Bruderschaft, die Communauté de Taizé, wuchs und wuchs. Heute besteht sie aus ca. 100 Brüdern. Den Sommer über sind Jugendliche eingeladen, eine Woche auf dem Hügel zu verbringen, auf dem die Bruderschaft lebt. Die Jugendlichen nehmen an den drei Gebeten am Tag teil, diskutieren über Bibeltexte und die Bedeutung Gottes für das eigene Leben. Zusätzlich gibt es Orte, um in Stille nachzusinnen. Außerdem müssen die Jugendlichen selber mitarbeiten: Um die Verpflegung der mehreren tausend Jugendlichen, die sich im Sommer gleichzeitig in Baracken und Zelten auf dem Hügel befinden zu bewältigen, entsteht viel Arbeit:  Es muss gekocht, Essen ausgegeben und gespült werden. beim Verkauf der Produkte, die die Brüder herstellen ist Hilfe nötig… All diese Aufgaben werden von den Jugendlichen durchgeführt.

Trotzdem bleibt viel Zeit zum Singen, Spielen und reden. Man lernt Jugendliche aus allen Ländern der Welt kennen.

 

 

 

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Und hier noch ein Beispiel, wie man’s nicht machen soll: Kratzer auf dem Negativ und Chemikalienspuren auf den Abzügen…

Dach-schlecht