Anschar-Gelände in Kiel

Ich hatte das Glück, heute das Alte Klinikgelände in der Wik besuchen zu dürfen. Dort erhielten wir einen Einblick in das sogenannte „Absonderungshaus“ (Haus 7).

Zum größten Teil habe ich dort analog photographiert, die Ergebnisse gibts später, zumindest die, die überlebt haben. Infolge eines Filmrisses habe ich leider die besten Negative verloren.

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20150129_1622Seid gespannt, es wird noch Ausführlicheres geben, wenn ich noch einmal da war.

 

Schnee!

Endlich gibts auch in Schleswig Holstein Schnee. Sofort wird die Kamera geschnappt und in den Wald geflitzt:

 

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Zwischen den stehenden Bäumen liegen immer wieder welche, die er Letzte Sturm abbrach. Diese beiden haben beim Fallen jeweils noch andere Bäume zerstört. Der letzte hier ist beim Fallen hängengeblieben, und noch einmal in der Mitte durchgebrochen.

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20150124_1318Das könnten die ersten Beiträge zur „Winterreise“ werden.

EIn gefrorener Fluss -> „Auf dem Flusse“

Das letzte Waldbild -> „Einsamkeit“

Ist eigentlich die Weggabelung im Vordergrund erkennbar? Ich sehe die, weil ich den Ort gut kenne.

 

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20150124_1223Auf dem Weg noch schnell im Dorf ein paar Eindrücke aufgefangen.

Die könnte ich auch für die Winterreise nutzen: „Im Dorfe“ und „gefrorne Tränene“

 

 

 

Bunt – Magic letters

„Bunt“ war das Stichwort, das Paleica heute mitbrachte. In der Physikstunde fiel heute das Wort „Emissionsspektrum“ und da viel mir wieder ein: Weißes Licht ist eigentlich ziemlich bunt.

Das will ich euch natürlich zeigen:

Zubehör: Blitzgerät (Mit Pappe auf einen schmalen Streifen reduziert) und eine CD.

Dergleiche Effekt tritt auch beim Regenbogen auf: Dadurch, dass unterschiedlich langwelliges Licht unterschiedlich stark an der Oberfläche gebrochen wird, bzw. unterschiedlich am Gitter interferiert, werden aus einem Streifen weißem Licht viele einzelne Farben nebeneinander, und wir sehen, dass diese im weißen Licht eigentlich alle schon enthalten sind.

Bei Kunstlicht ist das nicht so wie bei der Sonne. Das Spektrum einer Neonröhre oder eines Blitzgerätes beispielsweise hat Lücken, die charakteristisch für das jeweilige Material sind.

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Praktica Nova – Zerlegt

Ich hatte ein kleines Problem: Eine kaputte analoge Kamera, die ich nicht reparieren konnte und einen Blitz, der mit meiner Kamera nicht kompatibel war.

Mit etwas unorthodoxem Probieren habe ich dann festgestellt: Wenn der Blitz einen Koaxial-Anschluss hätte, dann ginge das doch.

Dummerweise hatte der keinen. Aber die Kamera hatte einen.

Also wird die Kamera zerlegt:

20150110_1950Unten rechts seht ihr das Teil, das ich haben möchte. Unter dem Schild „F X“ sind zwei Koaxial-Anschlüsse. Einer davon sollte in meinem Blitzgerät landen. Dummerweise musste ich dazu die Kamera aufsägen, so dass die Umgebung des Filmtransportes nun nicht mehr lichtdicht ist. Also kann ich das kaputte Stück, was eh irreparabel war, nur noch als Ersatzteillager nutzen.

Zuvor aber ein weiteres Bild:

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Einen Begriff möchte ich noch kurz erklären:

Den „Verschlussvorhang“

Im Kameramenü taucht der noch manchmal auf, zum Teil auch als erster und zweiter Verschlussvorhang. Dabei haben die modernen Kameras doch alle mechanische Lamellen davor. Wieso also „Vorhang“?

Das möchte ich euch hier zeigen:

20150110_2010Hier gucken wir von der Filmseite aus auf den Verschluss.

Ich habe die Vorhänge etwas auseinandergezogen, normalerweise liegen durch einen Magneten die beiden schwarzen Balken, die die Kanten einfassen, aufeinander.

Beide Vorhänge sind gleich gebaut. Auf der einen Seite des Balkens schließen sie  dadurch, dass sie durchgehend sind, das Bild auf der anderen – beim vorderen Vorhang linken – Seite sind nur ober- und unterhalb des Projektionsschachtes Zugbänder.

Die Vorhänge sind zueinander um 180° verdreht aufgehängt.

Beim inneren Vorhang ist also links das geschlossene Ende und rechts die Zugbänder.

In diesem Bild sehen wir den „geschlossenen“ Verschluss.

Beim Aufziehen der Kamera werden beide Vorhänge (Kante auf Kante) nach rechts gezogen:

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Dann ist die Kamera schussbereit. Zuvor schloss der Vorhang, der rechts geschlossen ist, den Projektionsschacht. Nun schließt der linke Vorhang den Schacht. Beide Vorhänge sind unter Spannung, da mehrere Federn die Vorhänge nach links ziehen wollen. Nach dem Aufziehen rasten aber die Vorhänge rechts ein. Beim Druck auf den Auslöser schnellt der linke Vorhang als erster Verschlussvorhang zurück in die Ursprungsposition: Das Bild wird belichtet:

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Gleichzeitig läuft die Uhr los, die dann, wenn das Bild so lange, wie eingestellt wurde, belichtet wurde, den zweiten Vorhang auslöst, der dann auch zurückschnellt und die Belichtung beendet.

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„Wolkenfetzen flattern umher in mattem Streit“

Auch wenn der Plan, ein Photoprojekt zu Schuberts „Winterreise“ zu gestalten aufgrund von Frostmangel auf Eis liegt, zum Lied „Stürmischer Morgen“ hätte ich schon Bilder:

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Auch wenns eher ein stürmischer Nachmittag war… Aber nicht weitersagen!

Die Bilder entstanden heute Nachmittag, als der Sturm ums Haus pfiff. Laut Dwd lag bei uns die Windstärke zwischen 8 und 11 beaufort. Das sind zwischen 75 und 115 Kilometer pro Stunde.

Die Bilder entstanden alle mit ND-Filter. Dadurch wurden selbst bei Sonne im Gegenlicht Zeiten von bis zu 30 Sekunden möglich.

Magic Letters – Anfang

„Anfang“ ist der Titel des ersten Teils des „Magic Letters“ Projektes. Mir fiel bei dem Titel sofort das heaven Jugendfestival der Nordkirche ein. Als Pressedienst wurden wir während der Vorbereitungen immer wieder gebeten „Zeigt uns, wie weit die Bühne ist.“ Daher diese kleine Photostrecke „Bühne“

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Die Aufbauarbeiten waren der Anfang zu einem wunderbaren Festival, an das ich mich immer wieder gerne erinnere.

Frohes Neues!

Mit diesen brandaktuellen Bildern wünsche ich euch ganz herzlich ein frohes und gesundes neues Jahr.

Für mich wird sich dieses Jahr einiges ändern. Mit dem voraussichtlichen Bestehen des Führerscheines und des Abiturs werde ich aufbrechen zu einem neuen Lebensabschnitt. Ein Jahr Anderes zwischen Schule und Studium ist geplant. Wie das aussehen wird verrate ich euch, wenn ich für das eine oder andere Zusagen habe.

Ich wünsche allen, denen es ähnlich geht, die Kraft und den Mut zum neuen Anfangen.

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Wasser und Eis

Eben war ich mal wieder draußen. Ich habe den kleinen Wasserfall von gestern und das Mühlwehr aufgesucht.

Zuerst das Mühlwehr: Hier habe ich mein Weihnachtsgeschenk ausprobiert: einen ND-Filter, der das Bild um 10 Blenden abdunkelt, also die Belichtungszeit um den Faktor 1000 verlängert.

F8, 6,7s, ISO 200 ND1000x
F8, 6,7s, ISO 200 ND1000x

 

F8, 30s ISO 200 ND1000x
F8, 30s ISO 200 ND1000x
F4 1/250s, ISO 400
F4 1/250s, ISO 400
F4 1/640s ISO 800
F4 1/640s ISO 800

 

 

Dann habe ich mir noch mal den Wasserfall angesehen, den ich am 22. schon aufgenommen hatte, und euch gestern gezeigt habe.

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Und zum Schluss noch zwei mal ein Eichhörnchen:

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So sehen Sieger aus!

„“Wir gratulieren Ihnen herzlich zum Gewinn des Jugendpreises“ hieß es in einem Brief, den ich vor einem Monat erhielt.

Doch zurück zum Anfang: Unsere Zeitung, die Kieler Nachrichten, beteiligt sich am deutschlandweiten Zeitungsleser-Photowettbewerb „Blende“. Dies Jahr waren drei Themen ausgeschrieben. „Die Farbe rot“ , „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß“ und als Jugendthema „Guten Appetit“. Dennoch durfte ich auch zu den beiden Hauptthemen etwas einsenden.

Diese vier Bilder habe ich dann eingesandt:

Schenk ich dir!
Schenk ich dir!
Das Detail steckt im Wasssertropfen
Das Detail steckt im Wasssertropfen
Hab dich!
Hab dich!
Na lecker!
Na lecker!

 

Mit dem letzten der Bilder habe ich dann – wider Erwarten – gewonnen.

Ich habe mich riesig gefreut, als der Brief vor einem Monat hier eintrudelte. Erstmals an so einem Wettbewerb teilgenommen, und gleich gewonnen. Sehr gefreut hat mich das Lob der Jury, neben Bildaufbau und gedeckter Farbgebung sei besonders die Doppeldeutigkeit von bitterem Ernst und Humor aufgefallen.

Darüber hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich hatte nur gerade die Kamera in der Hand und sah das . Dazu habe ich auch noch zig langweilige Hühnchenbilder gehabt.

Die Aufnahme entstand in der Nähe des Bodensees. Dort gibt es ein Freilichtmuseum namens „Campus Galli“. Dort wird versucht, mit mittelalterlichen Methoden eine Stadt nach dem Klosterplan von Sankt Gallen aufzubauen. Zur experimentellen Archäologie gehörte in diesem Fall auch das Leben auf mittelalterliche Weise. Beim Zimmermann lebten einige Hühner, die zwischen seinen Holzspänen herumpickten. Diese waren an den Anblick des Hauklotzes gewohnt.

Aber ich kann euch beruhigen: als wir das Museum nach dem Mittagessen verließen, waren keine Spuren einer Schlachtung zu sehen. Ich konnte die Hühner zwar nicht zählen, aber ich denke, es hat überlebt.