Dresden bei Nacht

Eine Woche lang habe ich einen Lehrgang in Dresden besucht. Natürlich ließ ich mir die Chance zu ausgiebigen Abendspaziergängen nicht entgehen, und habe euch so ein paar Eindrücke mitgebracht:

Frauenkirche und Münzgasse

Wenn man dort durch die Innenstadt streift, würde man nicht glauben, dass diese im zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde: Barocke Bauten prägen (wieder) das gut restaurierte Stadtbild.

Elbufer

 

Lipsiusbau
Spiegelungen im Inneren des Zwingers

Diese beiden Gebäude werfen im Kontrast ein spannendes Licht auf Dresdens Geschichte. Während der Zwinger in der DDR wieder aufgebaut wurde, lag die imposante Frauenkirche bis in die 90er Jahre in Trümmern. Während im Zwinger eine Tafel stolz davon kündet, wie „Arbeiter- und Bauernkraft“ die von „Anglo-Amerikanischen Bomben“ zerstörten Bauten wieder aufbauten, spricht die Frauenkirche nach langem Warten in der DDR nun eine Sprache der Versöhnung: Geldspenden aus der ganzen Welt – insbesondere aus England – ließen sie wieder erstrahlen. Zentral auf dem Altar steht das Nagelkreuz von Coventry als Zeichen der Versöhnungs- und Friedensarbeit.

Die Frauenkirche bewacht das Ufer

magic Letters T

Für Paleica gibts heute:

Türklinken.
Türklinken.

 

Türklopfer
Türklopfer
und Türschlöser
und Türschlöser

 

Haustüren
Haustüren

 

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Und Torhäuser
Und Torhäuser

 

Ok, ich bin etwas mit der Tür ins Haus gefallen. Aber jetzt ists glaub ich klar, was das Stichwort für den Magischen Buchstaben „T“ ist.

Türen können

Aussperren,
Aussperren,
Einsperren oder auch
Einsperren oder auch
einladen.
einladen.

Auch spannend ist es, zu betrachten, was auf den beiden Seiten eines Tores liegt:

Geborgenheit
Geborgenheit

Ein geschützter Raum wird durch dieses Tor begrenzt. Es bietet Sicherheit.

Aber andersherum steht es für Aufbruch:

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Ungewissheit

Wo geh ich hin? werde ich wiederkommen? Fragen, die einen bewegen, der das Tor seiner Heimat das erste Mal passiert. Oder anderweitig ins ungewisse aufbricht.

 

 

Und HIER gehts wieder zu meiner Jahresübersicht.

Abend am Koppelsberg

Länger habe ich mich jetzt nicht gemeldet. Heute bin ich aber wieder da. Einen kleinen Abendspaziergang über den Koppelsberg hab ich vor. Kommt ihr mit?

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Lasst uns erst noch schnell einen Blick in die Kapelle werfen.

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Toll spielt das Abendlicht mit dem Raum.

 

Kurz wolln wir aber noch runter zum See gehn. Da unten ist er:20150920_1853

Hier gehts lang. schaut mal, was für gewaltige Buchen hier am Hang stehn:

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So. da wären wir auch schon:

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Mitfahren müsste man jetzt können…

 

Nun, Gute Nacht!

Rostock-Altstadt

Erinnert ihr euch noch an meinen Segeltörn in Rostock, und an das Panorama aus Rostock?

Ich hab da noch was für euch auf der Festplatte gefunden:
20150813_1533Beginnen wir unseren Altstadt-Rundgang am Kröpeliner Tor. Als Überbleibsel der alten Stadtbefestigung erinnert es neben Mauerabschnitten und weiteren Toren an die wehrhafte, selbstbewusste Hansestadt im Mittelalter.

 

 

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Ein Stück weiter lockt eine Nebenstraße. Klosterhof, Klosterkirche und Klostergarten ziehen mich magisch an.

Leider sind dort sehr viele Baugerüste und moderne Glasflächen, die mich stören. Daher nur ein keiner Eindruck.

 

 

 

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Gehen wir die Kröpeliner Straße ein Stück weiter hoch. Das Nikolaiviertel soll unser Ziel sein. Doch rechts der Straße steht das nächste gewaltige Gemäuer. „Sankt Marien“ Noch ein gotisches Gotteshaus aus Ziegeln gemauert. Eine berühmte astronomische Uhr soll sich darin befinden. Doch an allen Türen der mächtigen Kirche scheitere ich.

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Keine einzige ist offen.

 

Nun, gehen wir weiter. Da vorn ist schon Sankt Petri.

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Schade, dass sie eingerüstet ist. Doch schaut mal genau hin! Da rechts im Dach! Das sind Balkone! und darüber Solarzellen!

Da wohnen Menschen im Dach der Kirche. So einen Umbau habe ich noch nie gesehen.

 

 

SO langsam nähern wir uns dem Ziel. Sankt Nikolai, die letzte Kirche der Backsteingotik für heute.

Und die erste, die nicht verschlossen ist

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Ab gehts auf den Turm!

 

 

Sankt Marien zu Rostock.
Sankt Marien zu Rostock.

Die Aussicht von dort habe ich euch ja hier schon gezeigt. Doch jetzt habe ich auch noch eine Innenansicht:

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So siehts im Turmhelm der Nikolaikirche aus.

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Doch seht mal da, da unten ist der Hafen. Dann gehn wir mal am Wasser zurück.

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Analog-Archiv und magic Letters h wie hochkant

Mir fielen letztens einige Negative auf, die ziemlich genau ein Jahr alt sind.

Da die zu dem neuen Magic Letter passen, gibts die jetzt mal am Montag.

N8-23_Schatten

N8-25_LichtDie Licht- und Schattenspiele an unserer Dorfkirche habe ich im April 2014 aufgenommen.

 

 

 

Tmax 400, Rodinal. Abzüge auf Ilford Multigrade. Details auf Anfrage.

 

 

Frohe Ostern und mein Dorf bei Nacht – Magic Letters geheimnisvoll

„Der Herr ist auferstanden“

So wurde ich heute begrüßt, und so begrüße ich euch jetzt auch. Heute beginnt die Osterzeit. Die Auferstehung Christi wird gefeiert. Als Symbol dazu dienen unter anderem  die Frühjahrsblumen und die wiedererstarkende Sonne. Dieses Wunder der Auferstehung, das wir jedes Jahr wieder in der Natur sehen können, Blümchen die aus dem Boden sprießen, die Sonne, die wieder stärker und länger scheint,  das ist das größte Geheimnis der Welt. Das Geheimnis der Liebe.

Gaenseblume

Für alle, nach deren Geschmack dies christliche Geschwafel nicht ist: Ein Osterhase.

Hase

Und Summa summarum: Frohe Ostern!

 

Was ich euch aber noch geheimnisvolles zeigen will, ist die Welt bei Nacht. Ich habe die Tage um den ersten Frühjahrsvollmond genutzt, um ein wenig Nacht-Photographie zu betreiben.

Zunächst unsere Kirche, die ich euch bei Nacht schon mal gezeigt habe, hier zum Beispiel.

Kirche-HDR

 

Was ich aber noch weit geheimnisvoller finde, ist das, was hier durch die Bäume schimmert:

 

Schloss_bearbeitet

 

Und jetzt ändern wir die Blickrichtung und sehen

der Himmel über unserem Dorf:

 

nacht_(1_von_5)

nacht_(2_von_5)

 

nacht_(5_von_5)

nacht_(4_von_5)

nacht_(3_von_5)

 

 

Das finde ich in jeder Hinsicht geheimnisvoll. Sowohl den Himmel über uns, als auch dass, was man erlebt, wenn man solche Fotos macht.

Während die Belichtung zwischen 30s und – in diesem Fall – 15 min läuft hört man Eulen, Mäuse und vieles andere Getier der Nacht.

Abend und Nacht

Gestern Abend hatte ich noch Zeit für ein paar Aufnahmen im Dorf. Zur blauen Stunde habe ich mir mal unsere  Dorfkirche vorgenommen:

HDR-1

 

Mein erster HDR-Versuch

 

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Das Dorf und die Kirche wurden 1259 erstmals in einem Verzeichnis der Kirchen und Klöster des Bistums Lübeck urkundlich erwähnt. Die Ursprüngliche Feldsteinkirche wurde um 1785 herum um Turm und Chorraum erweitert, und erhielt dann das heutige Aussehen.
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Später (gegen 22 Uhr) Waren wir dann noch am Strand:

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Die leuchtenden Punkte auf der Buhne sind Angeln und Angler. Die Aufnahmen wurden 2-4 Minuten belichtet.

 

Taizé – Kirche und Kapelle

Zum Schluss noch ein Bild vom Anfang: Diese Kirche gehörte zum Anfang des Klosters Taizé:

Klein-Dorf-Kirche-außen

 

Es ist die alte Dorfkirche des eigentlichen Dorfes. Ein kleiner, dunkler Raum. Heute ebenfalls ein Ort der Stille.

 

Ganz zum Schluss noch mein Lieblingsplatz:

Die Kapelle an der Quelle.

Klein-Waldkappelle(Abwedeln)

 

 

Wenn ihr hier genau auf den oberen rechten Teil achtet, der ist etwas merkwürdig, zwei mal nebeneinander belichtet. Das kommt daher, dass ich nachbelichten musste. Das heißt, ich habe den Bereich noch länger als den Rest des Bildes aufs Photopapier projiziert. Damit das keine unschönen Kanten gibt muss ich das Papier, das ich zum Abschatten darüber halte die ganze Zeit bewegen. Dabei habe ich leider das Photopapier etwas verschoben. Dies sieht man dann an den Ästen.

Taizé-Bilder 2: Quelle und Kirche

So, endlich habe ich weitere Taizé-Bilder für euch. Heute noch ein Schattenspiel aus den Baracken und eine Aufnahme der Kirche. Außerdem möchte ich euch die Quelle zeigen, einen Ort der Stille. Davon wird es später noch mehr Bilder geben, ich arbeite mich gerade chronologisch durch die Negative.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss möchte ich euch einladen mitzukommen: Neben diesem Wundervollen alten Haus führt ein Weg zu einer Brücke, unter der eine TGV-Strecke verläuft. Seid ihr dabei?

 

 

Zum Technischen: bis auf das Bild von der Quelle, das wie die Bilder im letzten Post auf Ilford Delta 100 Photographiert wurde, habe ich einen Ilford Delta 100 verwendet, den ich auf 400 gepusht habe. Das heißt, ich habe auf dem ISO 100 Film die Aufnahmen so belichtet, wie es bei ISO 400 richtig wäre. Danach habe ich den Film länger als sonst entwickelt, um ihm dann auch die Empfindlichkeit eines 400er Filmes zu geben. Dabei wird leider die Körnung stärker. Deutlich sieht man das auf dem Bild, das in der Kirche entstand, wobei auch dieser Effekt durch meinen Scanner stark verstärkt wurde.