Tannennadeln

Beim heutigen Mistwetter habe ich beschlossen, meinen Couchtisch zum Makrostudio umzubauen: ein Uraltes Praktica-Objektiv mit Balgengerät (Bilder gibts später mal.) wird vor die Nikon geschraubt, das ganze auf das schwere Stativ, den Blitz aufs Rucksackstativ und auf da letzte Billig-Dreibein kommt der Reflektor, um ggf. einen schwarzen Hintergrund zu bekommen. das ganze am weißen Couchtisch ausrichten, verkabeln und ab die Post… Zwischendurch wird noch mal schnell eine Glasplatte auf den Tisch gebaut, um Unterlicht zu produzieren. Und dann das Model: Ein Tannenzweig: Bitteschön!

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Das war der erste Versuch, das Makrogerät von Praktica mit dem neuen Adapter auf die Nikon zu schrauben. Ich bin vom Erfolg überrascht. Zugleich viel mir auf, wie schwer Manuelles scharfstellen ist, wenn die Mattscheibe des Suchers nicht, wie bei meiner analogen Praktica dafür ausgelegt ist, einem mit einem Schnittbild zu zeigen, was scharf ist, und was nicht. Beim ersten Bild ist die Schärfentiefe – finde ich – gut zu erkennen, das war bei Blende 16.

 

 

Tut mir Leid!

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, mein Mittwochspost fiel aus. Das lag daran, dass mein Server Mittwoch den ganzen Tag offline war und im Rahmen des Rechnerabsturzes auch ein paar Kommentare und ähnliches verschluckt hat.

Sonntag wrde ich aber wieder was für euch fertig haben!

 

 

TGV-Brücke

So endlich habe ich wieder ein paar Scans fertig.

Heute möchte ich euch den TGV zeigen.

Wir standen auf einer Brücke, die über die Gleise führte. Die Strecke ist schon beeindruckend: Die Brücke und die gesamte Strecke ist mit einem ca. 3m hohen Zaun gesichert, an dem Warnschilder angebracht sind, die auf eine elektronische Überwachung hinweisen, die den Zugverkehr lahmlegt und einen Polizeieinsatz auslöst, sollte man den Zaum übersteigen.

Wenn man dann auf der Brücke steht und der Zug rauscht mit über 400 km/h unter einem hindurch, bebt alles.

Hier habe ich vier Bilder von euch. Die ersten drei (von oben links im Uhrzeigersinn) sind im Abstand von ca. 1/3 Sec entstanden. Das letzte Bild ist eine analoge Nachbearbeitung des dritten Bildes. Eine sogenannte Pseudo-Solarisation: Das fast ausentwickelte Bild wird noch einmal dem Licht ausgesetzt, bevor es fixiert wird. Dabei entsteht so ein Ergebnis.

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Taizé-Bilder 2: Quelle und Kirche

So, endlich habe ich weitere Taizé-Bilder für euch. Heute noch ein Schattenspiel aus den Baracken und eine Aufnahme der Kirche. Außerdem möchte ich euch die Quelle zeigen, einen Ort der Stille. Davon wird es später noch mehr Bilder geben, ich arbeite mich gerade chronologisch durch die Negative.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss möchte ich euch einladen mitzukommen: Neben diesem Wundervollen alten Haus führt ein Weg zu einer Brücke, unter der eine TGV-Strecke verläuft. Seid ihr dabei?

 

 

Zum Technischen: bis auf das Bild von der Quelle, das wie die Bilder im letzten Post auf Ilford Delta 100 Photographiert wurde, habe ich einen Ilford Delta 100 verwendet, den ich auf 400 gepusht habe. Das heißt, ich habe auf dem ISO 100 Film die Aufnahmen so belichtet, wie es bei ISO 400 richtig wäre. Danach habe ich den Film länger als sonst entwickelt, um ihm dann auch die Empfindlichkeit eines 400er Filmes zu geben. Dabei wird leider die Körnung stärker. Deutlich sieht man das auf dem Bild, das in der Kirche entstand, wobei auch dieser Effekt durch meinen Scanner stark verstärkt wurde.